Zum Inhalt springen

energiereicherleben.de

Morbus Bechterew Erfahrungsbericht

Jeder Mensch mit Morbus Bechterew hat seine eigene Geschichte. Manche erleben lange Phasen mit wenigen Beschwerden. Andere kämpfen über Jahre mit Schmerzen, Erschöpfung und dem Gefühl, dass der eigene Körper immer weniger belastbar wird.

Tobias gehörte zur zweiten Gruppe. Das hier ist sein Weg – ehrlich, ohne Beschönigung, und mit einem Ende, das er selbst lange nicht für möglich gehalten hätte.

9 Min. Lesezeit

Als der Körper aufhörte mitzumachen

Tobias war 16 Jahre alt, als die ersten Beschwerden auftauchten. Schmerzen an den Schultern, zunächst beim Sport. Die Ärzte vermuteten muskuläre Dysbalancen. Er solle die Muskulatur stärken, dann würde es besser werden.

Es wurde nicht besser.

Mit 17 kam die erste Iritis, eine Augenentzündung, die ihn für eine Woche ins Krankenhaus brachte. Das betroffene Auge war während der akuten Entzündung vollständig blind. Nach einer Behandlung von etwa zehn Tagen erholte es sich, ohne bleibende Schäden. Aber die Entzündung sollte im Laufe der Jahre noch zweimal wiederkommen.

Die Schmerzen breiteten sich aus. Hüfte, Knie, Nacken. 2007, mit zwanzig Jahren, stand die Diagnose fest: Morbus Bechterew.

Was folgte, beschreibt Tobias rückblickend als die schwerste Phase seines Lebens.

Leben mit Dauerschmerz

Schlafen war kaum möglich. Nicht weil er nicht müde gewesen wäre, sondern weil es schlicht keine Körperposition gab, die keinen Schmerz verursachte. Schultern, Hüfte, Rücken, irgendetwas schmerzte immer. Er wachte nachts auf und musste sich bewegen, einfach damit es erträglich wurde.

Ohne Schmerzmittel war der Alltag nicht vorstellbar. Zuerst Diclofenac, das kaum half. Dann Arcoxia – fünf Tabletten pro Woche, nur um funktionieren zu können. Nicht um schmerzfrei zu sein. Nur um durch den Tag zu kommen.

Besonders belastend waren die Crash-Tage. Schon kleine Belastungen, Dinge die für andere Menschen selbstverständlich waren, konnten dazu führen, dass er sich tagelang erholen musste. Der Körper hatte aufgehört, auf Belastungen angemessen zu reagieren.

Die Wirbelsäule wurde steifer. Die Haltung schlechter. Die Erschöpfung tiefer.

Irgendwann wog Tobias bei 180 cm Körpergröße noch 48 Kilogramm.

Sein Klavierstudium, das er trotz allem begonnen hatte, weil Musik für ihn mehr war als ein Beruf, musste er ohne Abschluss beenden. Die letzte praktische Prüfung war nicht möglich. Egal wie viele Schmerzmittel er nahm, in welcher Kombination, er konnte sich nicht konzentrieren. Der Schmerz war stärker.

Die Suche beginnt

Die Medizin hatte Tobias eine Diagnose gegeben. Und eine ehrliche Auskunft: Heilbar ist das nicht. Behandelbar, ja. Aber einen Weg zurück, den kenne man nicht.

Für viele wäre das der Moment gewesen, an dem man aufhört zu suchen.

Für Tobias war es der Moment, an dem die Suche wirklich begann.

Er probierte vieles aus. Verschiedene Heilpraktiker, Irisdiagnose, Stuhlproben, Physiotherapie, fast durchgehend. Er versuchte Rohkost, alkalische Ernährung, Homöopathie. Manche Dinge gaben ihm ein besseres Gefühl. Keine davon stoppte den Fortschritt der Erkrankung.

Irgendwann versuchte er sogar Dinge, an die er selbst nicht glaubte. Energetisches Heilen, Aura-Analysen. Interessant, wie er heute sagt. Aber ohne Erfolg.

Ein Versuch brachte ihn sogar deutlich zurück: In einer Phase intensiver Kälteanwendungen übertrieb er es. Eine zu lange Sitzung in eiskaltem Wasser löste einen Schüttelfrostanfall aus, der ihn drei Tage lang außer Gefecht setzte – kein Essen, kein Schlafen, kein Trinken. Er verlor in kurzer Zeit mehrere Kilogramm und brauchte drei Monate, um sich davon zu erholen.

Rückschläge gehörten zu diesem Weg. Immer wieder.

Der Blick auf die Pflanzen

Irgendwann begann Tobias, sein eigenes Gemüse anzubauen. Die Überlegung war einfach: Wenn handelsübliche Lebensmittel durch ausgelaugte Böden nährstoffärmer geworden sind, dann vielleicht selbst anbauen.

Beim Gärtnern machte er eine Beobachtung, die ihn nicht mehr losließ.

Pflanzen zeigen Mängel sichtbar. Gelbe Blätter von unten – Stickstoffmangel. Verdickte, rötliche Blätter oben – Bormangel. Ausgeblichene oberste Blätter – Eisenmangel. Für jeden Mangel ein sichtbares Symptom. Für jedes Symptom ein fehlendes Element. Und wenn die Pflanze bekommt was sie braucht – wächst sie gesund.

Seine Schlussfolgerung: Gilt dasselbe für den menschlichen Körper?

Der Bedarf an Schmerzmitteln sank auf ein bis zwei Tabletten pro Woche. Der Fortschritt der Erkrankung schien sich zu verlangsamen. Aber gestoppt war nicht dasselbe wie umgekehrt.

Die entscheidende Frage

Je länger Tobias suchte, desto klarer wurde ihm: Die meisten Erklärungen beschrieben Symptome. Aber was passiert im Gewebe, bevor Schmerzen und Entzündungen überhaupt entstehen?

Er begann, sich intensiv mit einer Frage zu beschäftigen, die kaum jemand stellte: Woraus baut und erneuert der Körper eigentlich seine Gewebe und was braucht er dafür?

Muskeln, Sehnen, Bänder, Bandscheiben, Gelenke – all diese Strukturen müssen erhalten, repariert und erneuert werden. Täglich. Ein Leben lang. Und dafür braucht der Körper Baustoffe.

Aminosäuren. Mineralstoffe. Vitamine. Spurenelemente. Nicht einzeln – sondern im Zusammenspiel.

Diese Erkenntnis wurde zum Wendepunkt.

Die Muttermilch als Inspiration

Auf der Suche nach einer möglichst vollständigen Nährstoffversorgung stellte sich Tobias eine ungewöhnliche Frage: Wo in der Natur gibt es eine Ernährung, die einen menschlichen Körper vollständig aufbauen kann?

Die Antwort war naheliegend: die menschliche Muttermilch.

Ein Neugeborenes wächst allein durch Muttermilch. Jedes Organ, jeder Knochen, jeder Muskel – alles entsteht aus den Bausteinen dieser einen Nahrungsquelle. Tobias begann, ihre Zusammensetzung zu analysieren. Aminosäuren, Fettsäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente, ein breites Spektrum an Stoffen, die offensichtlich genau das ermöglichen was er suchte: Aufbau und Regeneration von Körpergewebe.

Natürlich wächst ein erwachsener Mensch nicht wie ein Säugling. Aber die Grundfrage blieb: Braucht der Körper diese Bausteine nicht ein Leben lang?

Kleine Veränderungen und dann etwas Unerwartetes

Was folgte, war kein dramatischer Durchbruch. Es waren viele kleine Beobachtungen über einen langen Zeitraum.

Tobias nahm die Bestandteile zunächst einzeln zu sich, als separate Pulver und Stoffe über den Tag verteilt. Der Aufwand war enorm. Erst als schließlich alles gemeinsam in einer einzigen Kombination vorhanden war, in der richtigen Zusammensetzung und im richtigen Verhältnis zueinander, begann sich etwas zu verändern.

Die Crash-Tage wurden seltener. Dann hörten sie auf. Die Muskulatur begann zu wachsen. Verhärtungen in den Gelenken lösten sich. Der Bedarf an Schmerzmitteln verschwand vollständig.

Tobias war seit Monaten frei von Schmerzmitteln – zum ersten Mal seit Jahren.

Er beschreibt diesen Prozess nicht als Heilung über Nacht. Es war ein langsamer, manchmal anstrengender Weg. Zwei­einhalb Jahre. Mit Rückschlägen, mit Phasen in denen kaum etwas passierte, und mit dem einen Fehler mit dem Kaltwasser der ihn ein halbes Jahr kostete.

Aber die Richtung stimmte. Und sie stimmte weiter.

Heute

Heute lebt Tobias mit seiner Familie auf dem Land.

Er kümmert sich um Kühe, Schweine, Hühner, Gewächshaus und Garten. Er melkt, schaufelt Mist, gießt, erntet, trägt Futter. Körperliche Arbeit, die früher bei ihm undenkbar gewesen wäre, gehört heute selbstverständlich zu seinem Alltag.

Vor einigen Jahren unternahm er eine Bergwanderung. Nicht wegen sportlicher Ambitionen, sondern weil er es konnte. Er stand auf dem Gipfel und schaute auf die Landschaft hinunter. Für die meisten Menschen ist das nichts Besonderes. Für Tobias war es ein Moment, der ihm zeigte, wie weit der Weg ihn geführt hatte.

Seine Wirbelsäule ist in Teilen noch eingeschränkt. Die Veränderungen von damals sind nicht komplett verschwunden. Und genau deshalb erzählt er keine Wundergeschichte.

Was er erzählt: Dass Veränderung möglich ist. Auch wenn der Ausgangspunkt schwierig erscheint.

Was aus diesem Weg entstand

Aus Tobias‘ jahrelanger Suche entstand schließlich eine Nährstoffkombination. Zunächst für den eigenen Gebrauch, später auch für andere.

Sie heißt heute Energiereich Komplett und basiert auf den Erkenntnissen, die er über viele Jahre gesammelt hat. Nicht aus theoretischem Interesse. Sondern aus dem Wunsch zu verstehen, warum sich sein eigener Körper so entwickelte wie er es erlebt hat.

Tobias hat seinen Weg gefunden. Aus Jahren der Suche ist etwas Konkretes entstanden. Vielleicht ist es auch für dich ein erster Schritt.

Energiereich Komplett entdecken

Nächstes Thema

Warum Tobias seine eigene Nährstoffkombination entwickelt hat

Von 48 kg und Dauerschmerz zurück in ein aktives Leben.

Aus Jahren der Suche entstand eine Lösung.

Tobias war kaum belastbar. Heute lebt er auf einem Bauernhof, arbeitet körperlich und ist aktiver als je zuvor. Energiereich Komplett ist das, was er auf diesem Weg für sich entwickelt hat.

FAQ

Häufige Fragen zu
Tobias' Weg
mit Morbus Bechterew

Seit wann lebt Tobias mit Morbus Bechterew?

Die ersten Beschwerden zeigten sich mit 16 Jahren. Die offizielle Diagnose erhielt er 2007 mit zwanzig.

Ja – über Jahre war Arcoxia Teil seines Alltags, zunächst fünf Tabletten pro Woche. Ohne Schmerzmittel war der Alltag damals kaum vorstellbar.

Etwa zweieinhalb Jahre – wobei ein selbst verursachter Rückschlag durch übertriebene Kälteanwendungen ihn rund ein halbes Jahr kostete. Er schätzt, dass der Prozess ohne diesen Fehler deutlich kürzer hätte sein können.

Seine Wirbelsäule ist in Teilen noch eingeschränkt beweglich. Die früheren Veränderungen sind nicht vollständig verschwunden. Aber Crash-Tage, Schmerzmittel und die Erschöpfung die seinen Alltag bestimmte, die sind Geschichte.

Die Nährstoffmischung die Tobias aus seiner jahrelangen Suche entwickelt hat. Mehr dazu hier: Warum Tobias seine eigene Nährstoffmischung entwickelt hat.

Das könnte dich auch interessieren

Was braucht der Körper zur Gewebeerneuerung

Der Körper erneuert sich ständig. Doch dafür braucht er Baustoffe und die fehlen häufiger als gedacht.

Was passiert bei Morbus Bechterew im Körper?

Entzündungen beschreiben das Was, aber nicht das Warum. Ein Blick auf die tieferliegenden Vorgänge im Gewebe.

Ernährung bei Morbus Bechterew – was der Körper wirklich braucht

Kann Ernährung einen Unterschied machen? Was dahintersteckt und was Tobias dabei beobachtet hat.