Zum Inhalt springen

energiereicherleben.de

Ernährung bei
Morbus Bechterew

Was der Körper wirklich braucht

Kann Ernährung wirklich einen Unterschied machen bei Morbus Bechterew?

Diese Frage stellen sich viele Betroffene irgendwann. Nicht weil sie die Medizin ersetzen wollen, sondern weil sie verstehen möchten, was sie selbst tun können.

7 Min. Lesezeit  | medizinisch geprüft

Die ehrliche Antwort: Es gibt keine bewiesene Ernährungsform die Morbus Bechterew heilt. Aber es gibt gute Gründe, warum das, was wir essen eine Rolle spielen könnte und Tobias hat diese Zusammenhänge über viele Jahre an sich selbst beobachtet.

Wichtig zu wissen

Ernährung ersetzt keine medizinische Behandlung. Aber der Körper kann nur mit den Stoffen arbeiten, die ihm tatsächlich zur Verfügung stehen. Und das ist eine Frage der Nahrung.

Wie Nährstoffe im Körper ankommen

Nach der Verdauung werden die aufgenommenen Nährstoffe über Blut und Lymphe durch den Körper transportiert. Sie erreichen so die Gewebe – Sehnen, Bänder, Gelenke, Bandscheiben – die täglich auf Baustoffe angewiesen sind.

Ob ein Gewebe versorgt oder abgebaut wird, hängt davon ab wie reich die Lymphe und das Blut an Nährstoffen sind.

Ist die Konzentration eines Nährstoffs in der Lymphe höher als im umgebenden Gewebe, wird das Gewebe versorgt. Ist sie niedriger, gibt das Gewebe Material ab.

Das erklärt warum dauerhafter Nährstoffmangel – auch ein schleichender, kaum spürbarer – langfristig Auswirkungen auf Gewebe haben kann.

Was Tobias beobachtete

Tobias begann irgendwann, seinen eigenen Gemüse anzubauen. Nicht aus Hobby, sondern aus der Überlegung heraus, dass handelsübliche Lebensmittel auf nährstoffarmen Böden weniger enthalten könnten als erwartet.

Was er beobachtete: Sobald er ausschließlich selbst angebautes Gemüse aß, veränderte sich sein Befinden. Der Bedarf an Schmerzmitteln sank deutlich – von fünf Tabletten pro Woche auf ein bis zwei.

Aber es reichte nicht. Der Fortschritt verlangsamte sich, stoppte aber nicht.

Die entscheidende Veränderung kam erst, als er begann, die Bausteine, die der Körper für Kollagen und Gewebeerneuerung braucht, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, gezielt und vollständig zuzuführen. Nicht einzeln, sondern als Gesamtpaket.

Erst als alles zusammen vorhanden war, begann der Körper sich grundlegend zu verändern.

Warum einzelne Ansätze oft zu kurz greifen

Tobias probierte auf seinem Weg vieles aus. Rohkost, alkalische Ernährung, einzelne Nahrungsergänzungsmittel. Manches half ein wenig. Nichts brachte den Durchbruch.

Seine Erklärung:

Der Körper braucht nicht einen einzelnen Stoff, er braucht alle Bausteine gleichzeitig in den richtigen Mengen und Verhältnissen. Fehlt auch nur einer davon, stockt die Kollagensynthese.

Und es nützt wenig, einen einzelnen Nährstoff zu optimieren, wenn andere fehlen.

Das war der Gedanke, der ihn schließlich zur Muttermilch führte, der einzigen Nahrungsquelle, die dem menschlichen Körper alle Bausteine liefert, die er zum vollständigen Aufbau braucht. Aus dieser Überlegung entstand später Energiereich Komplett.

Was das praktisch bedeutet

Ernährung bei Morbus Bechterew bedeutet aus Tobias‘ Sicht nicht, bestimmte Lebensmittel zu meiden oder einer Diät zu folgen. Es bedeutet, den Körper möglichst vollständig mit den Baustoffen zu versorgen die er für Erhalt und Erneuerung von Gewebe braucht.

Das umfasst:

  • Alle notwendigen Aminosäuren in ausreichender Menge
  • Vitamin C als Co-Faktor der Kollagensynthese
  • Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Zink und Kupfer
  • Möglichst wenig Schadstoffe, die die Aminosäurensynthese stören

Ob und wie stark sich das auswirkt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Tobias hat seinen Weg über viele Jahre entwickelt. Was daraus entstanden ist, erfährst du hier.

AUS DIESEN ERKENNTNISSEN ENTSTAND

Warum Tobias seine eigene Nährstoffkombination entwickelt hat

Tobias wollte seine Überlegungen nicht bei der Theorie belassen. Über viele Jahre entwickelte er daraus eine tägliche Grundversorgung, die genau die Bausteine enthält, die aus seiner Sicht für den Körper entscheidend sind. Warum sie so zusammengesetzt ist, erfährst du im nächsten Artikel.

Warum Tobias eine eigene Nährstoffkombination entwickelt hat.

Die Suche nach dem richtigen Ansatz führte ihn tief in die Themen Regeneration, Gewebeaufbau und Nährstoffversorgung. Irgendwann merkte er: Das, was er suchte, gab es so nicht zu kaufen. Also entwickelte er es selbst.

FAQ

Häufige Fragen zur
Ernährung bei Morbus Bechterew

Gibt es eine spezielle Diät bei Morbus Bechterew?

Es gibt verschiedene Ernährungsansätze die diskutiert werden, zum Beispiel entzündungsarme Ernährung oder die Reduktion bestimmter Lebensmittel. Eine wissenschaftlich anerkannte Spezialdiät für Morbus Bechterew gibt es jedoch nicht. Tobias‘ Ansatz zielt nicht auf Verbote, sondern auf vollständige Versorgung.

Nein, das ist medizinisch nicht belegt und wird von Tobias auch nicht behauptet. Sein Ansatz zielt darauf ab, dem Körper die Voraussetzungen zu geben, die er für Erhalt und Regeneration von Gewebe braucht.

Tobias selbst brauchte zweieinhalb Jahre. Er betont, dass es ein langsamer, schrittweiser Prozess ist, kein schneller Effekt.

Das hängt davon ab ob die benötigten Bausteine über die normale Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden können. Tobias‘ Erfahrung: Für ihn war das allein über Lebensmittel nicht möglich – was ihn schließlich dazu brachte, eine eigene Nährstoffkombination zu entwickeln.

Das könnte dich auch interessieren

Welche Rolle spielt Kollagen bei Morbus Bechterew?

Kollagen steckt in Sehnen, Bändern, Gelenken und Bandscheiben. Überall dort wo Morbus Bechterew Spuren hinterlässt.

Was braucht der Körper zur Gewebeerneuerung

Der Körper erneuert sich ständig. Doch dafür braucht er Baustoffe und die fehlen häufiger als gedacht.

Warum Tobias seine eigene Nährstoffkombination entwickelt hat

Von 48 kg und Dauerschmerz zurück in ein aktives Leben.