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Ursachen & Zusammenhänge

Welche Rolle spielt Kollagen bei Morbus Bechterew?

Kollagen kennen viele Menschen vor allem aus der Werbung für Hautpflegeprodukte. Tatsächlich ist Kollagen weit mehr als ein Schönheitsmittel. 

Es ist das häufigste Strukturprotein im menschlichen Körper. Und es spielt eine Rolle, die bei Morbus Bechterew bisher selten im Mittelpunkt steht.

6 Min. Lesezeit     |     medizinisch geprüft

Was Kollagen ist und wo es vorkommt

Der Körper eines jungen Erwachsenen besteht zu etwa sechs bis sieben Prozent aus Kollagen. Diese Menge nimmt mit zunehmendem Alter stetig ab.

Kollagen findet sich unter anderem in:

  • Gelenken
  • Sehnen und Bändern
  • Bandscheiben
  • Knochen
  • Haut
  • Darm

Überall dort erfüllt es dieselbe grundlegende Aufgabe: Es hält Gewebe zusammen, macht es belastbar und gleichzeitig beweglich. Man kann es sich wie ein Gummiband vorstellen: Kollagenhaltiges Gewebe gibt unter Belastung nach und findet anschließend in seine ursprüngliche Form zurück, ohne dass zusätzliche Kraft notwendig wäre.

Was passiert wenn Kollagen abnimmt

An der Haut lässt sich gut beobachten, was passiert, wenn der Kollagengehalt sinkt: Sie verliert Spannkraft und Elastizität, bekommt Falten.

Dasselbe geschieht in anderen Geweben, nur unsichtbar.

Bandscheiben verlieren ihre stoßdämpfende Funktion. Sehnen und Bänder werden weniger belastbar. Gelenke verlieren ihre Gleitfähigkeit und Beweglichkeit. Dieser Prozess verläuft normalerweise langsam und wird als Teil des Alterns wahrgenommen.

Findet er jedoch schnell und örtlich konzentriert statt, wie Tobias es bei Morbus Bechterew beobachtet hat, entstehen starke Schmerzen, Entzündungen und rapider Beweglichkeitsverlust.

Woraus Kollagen besteht

Kollagen ist kein homogenes Material – es besteht aus Aminosäuren. Diese kleinen Bausteine wiederum setzen sich aus nur fünf chemischen Elementen zusammen: Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel.

Die mengenmäßig wichtigsten Aminosäuren im Kollagen sind:

  • Glycin – etwa 33% des Kollagens
  • Prolin und Hydroxyprolin – zusammen etwa 21%
  • Alanin – etwa 11%
  • Glutaminsäure – etwa 7%
  • Arginin – etwa 5%

Das ist entscheidend: Damit der Körper Kollagen bilden kann, müssen all diese Aminosäuren gleichzeitig in ausreichender Menge vorhanden sein. Fehlt auch nur eine davon, verlangsamt sich die Kollagenbildung – oder kommt zum Stillstand.

Warum das für Morbus Bechterew relevant ist

Tobias‘ zentrale Beobachtung lautet: Morbus Bechterew ist nicht nur eine Entzündungserkrankung. Es ist auch ein Prozess bei dem kollagenhaltiges Gewebe schneller abgebaut wird, als der Körper es ersetzen kann.

Und die Frage, die sich daraus ergibt, ist nicht nur: Wie hemme ich die Entzündung? Sondern: Hat der Körper alles was er braucht, um Kollagen zu bilden und Gewebe zu erhalten?

Diese Frage führt direkt zum nächsten Schritt: Was braucht der Körper konkret und warum fehlt es so vielen Menschen?

Als Nächstes

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Gewebe kann sich nur erneuern, wenn alle benötigten Bausteine vorhanden sind. Welche Stoffe der Körper dafür braucht und warum sie so entscheidend sind, erfährst du im nächsten Artikel.

Warum Tobias eine eigene Nährstoffkombination entwickelt hat.

Die Suche nach dem richtigen Ansatz führte ihn tief in die Themen Regeneration, Gewebeaufbau und Nährstoffversorgung. Irgendwann merkte er: Das, was er suchte, gab es so nicht zu kaufen. Also entwickelte er es selbst.

FAQ

Häufige Fragen zu
Kollagen und
Morbus Bechterew

Ist Kollagen nur für die Haut wichtig?

Nein. Kollagen kommt in vielen Geweben des Körpers vor, unter anderem in Sehnen, Bändern, Gelenken und Knochen.

Ja. Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil vieler Strukturen des Bewegungsapparates.

Mit zunehmendem Alter verändern sich viele Gewebe des Körpers. Dazu gehört auch kollagenreiches Gewebe.

Weil viele von Morbus Bechterew betroffene Gewebe reich an Kollagen sind. Daraus entstand für ihn die Frage, welche Bedeutung Kollagen, Regeneration und Gewebeerneuerung für den Körper haben könnten.

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